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Freitag, 11. November 2016

Rezension ~ Das Buch ohne Namen

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Das Buch ohne Namne
Autor: Anonymus
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Bastei-Lübbe
Ersterscheinung:16. September 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404165160
ISBN-13: 978-3404165162
Originaltitel: The Book With No Name
Genre: Fantasy / Action / Humor / Krimi / ....
Reihe: Bourbon Kid
Band: I



Über den Autor

Anonymus bleibt wie der Pseudonymname schon erahnen lässt lieber anonym und geheimnisvoll.


Inhaltsangabe/Klappentext

Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega - der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in deren Bars man nichr rauchen darf, sondern muss. Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.


Rezension/Meinung

Wer Tarentino mag, der wird sicher auch gefallen an diesem Buch finden, denn mir kam es ehrlich wie ein Tarentino in geschriebener Form vor, der mir persönlich aber glatt besser gefällt, als der echte, da ich mir die Szenen, die in ihrer Art seinen sehr gleichen, noch selbst vorstellen muss und kann.

Die Geschichte selbst ist einfach ein wenig verrückt, ebenso, wie die Charaktere, die in ihr vorkommen. Der ominöse Burbon Kid, der gleichzeitig Protagonist, wie kaum wirklich sichtbar auf der Bildfläche vorhanden ist. Es begegnet einen der King, den man wieder auferstanden wähnen könnte, würde er sich nicht als Ganove verdingen und auch ein quietschgelber Caddilac spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Dazu kommen zwei Mönche von einem eher etwas ominös wirkenden Orden, gilt doch so gut wie fast alles verboten, aber die beiden sind besser im Nahkampf ausgebildet, als jede Spezialeinheit. Und wäre das nicht schon eine große Sammlung an verrückten Charakteren, tauchen noch ein sehr speziller Barmann, der neue Gäste gerne erst testet, ein Kopfgeldjäger und zwei eigentlich eher recht normale Kleinganoven, die eher durch Zufall in die Geschichte hinein rutschen auf und komplettieren diese doch sehr gewagte Zusammensetzung an Charakteren.

Zum Inhalt darf man eigentlich gar nicht wirklich etwas erwähnen, denn wenn man nicht gleich alles verrät, macht er einfach keinen wirklich Sinn. Aber zu viel zu verraten, würde dazu führen, dass keiner das Buch mehr lesen bräuchte, was auch nicht meine Intention ist. Allgemein sei aber gesagt, es gibt eine große Menge Humor, Sarkasmus, Ironie, Action und viele weitere Aspekte, die dieses Buch einfach extrem speziell machen.

Alles in allem eine sehr verrückte, aber irgendwie auch geniale Geschichte, die einfach Spaß macht, wenn man es schafft, sich darauf einzulassen. Wenn man weder Tarentino mag, noch sich vorstellen kann, eine etwas abgehobenere Story zu lesen, dann sollte man eher die Finger von diesem Buch lassen.


Fazit


Wer Tarentino mag, sollte zugreifen, wer mit eher etwas abgehobenen verrückten Geschichten weniger anfangen kann, die Finger von lassen.

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