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Samstag, 12. November 2016

Rezension ~ Halo

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Halo
Autor: Alexandra Adornetto
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499216000
ISBN-13: 978-3499216008
Empfohlenes Lesealter: 14 - 17
Genre: Jugendbuch / Fantasy / Liebesroman
Reihe: Halo-Trilogie
Band: I


Über die Autorin

Alexandra Adornetto, geb. 1992 in Australien, veröffentlichte bereits mit 13 Jahren ihr erstes Buch, «The Shadow Thief». Der erste Band ihrer Engelstrilogie, «Halo», gelangte auf Anhieb auf die «New York Times» Bestsellerliste und ist mittlerweile in über 20 Sprachen übersetzt. Alexandra Adornetto wuchs als Tochter zweier Englischlehrer zusammen mit einer dreibeinigen Katze und zwei Hunden auf. Mittlerweile lebt und studiert sie in Los Angeles. Ihre Hobbys sind Theologie, Country Music, Schauspielerei und Gesang.


Inhaltsangabe/Klappentext

In dem verschlafenen Ort Venus Cove scheint die Welt noch in Ordnung. Doch dunkle Mächte sammeln sich, immer öfter kommt es zu unerklärlichen Todesfällen. Bis eines Nachts drei Engel auf der Erde landen, vom Himmel gesandt, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Fasziniert vom Leben der Menschen, mischt sich Bethany, die jüngste und unerfahrenste der drei himmlischen Geschwister, unter die Schüler der Highschool– und verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven Schulsprecher Xavier. Doch ihre Liebe bringt die Mission der Engel in Gefahr, denn niemand darf über ihre eigentliche Herkunft Bescheid wissen. Und schlimmer als der Zorn des Himmels ist die Bedrohung durch das Böse, das bereits ein Auge auf Bethany geworfen hat …


Rezension/Meinung

Wieder einmal eine Jugendbuchreihe, bzw. Trilogie, die diesmal jedoch durch das Oberthema Engel, doch ein wenig von den anderen Trilogien, die ich bisher kenne, abweicht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich genau diesen Aspekt zunächst spannend empfunden habe, dann aber leider feststellen musst, dass genau dies mir am Anfang dieses ersten Bands dann gar nicht gefallen hat.

Irgendwie fand ich die Engel komisch dargestellt und ich hatte richtig Probleme mit Bethany warm zu werden. Als Protagonistin war sie mir zunächst viel zu blass, ein wenig seltsam von allem her und ich gebe auch zu, dass die Art und Weise, wie man zu dem Thema Engel, was ihr Sinn auf der Erde direkt ist, die Mission zu der Bethany und ihre zwei Begleiter geschickt werden und was auch ihre Probleme mit dem Leben auf der Erde sind, wurde einfach ein wenig schleppend, teils langweilig erklärt. Allgemein habe ich nie verstanden, wie die Engel ihre Flügel ausbreiten können, ohne dass sich ihre Kleidung vollkommen zersprengt. Ebenso wurde mir die Mission zu der die drei auf der Erde sein sollten nie wirklich klar, da keinerlei direkter Bezug mal darauf genommen wurde, keine Erläuterung, was sie denn zu tun hätten.

Die Art und Weise, wie Bethany sich für die Menschen interessiert und ihnen immer ähnlicher wird, finde ich grundsätzlich sehr schön beschrieben und auch Xavier, der sie besonders beeindruckt und emotinal auch richtig nah an sie heran kommt, ist mir sehr sympathisch in den meisten Momenten, sogar mehr, als Beth selbst. Irgendwie ist mir die ganze Art und Weise, wie die Engel miteinander umgehen und alles um ihre Existenz ein wenig suspekt und auch, was das Erkennen des Bösen angeht, scheinen sie nicht gerade die Hellsten zu sein, denn für mich als Leser war manches deutlich zu durchschaubar.

Insgesamt finde ich das Buch ein wenig schleppend und etwas zu langatmig, vor allem, da auch nicht wirklich viel zu den Engeln so intensiv erläutert wird, dass es die restliche, nicht besonders temporeiche Handlung, die einzig durch die Beziehung von Beth zu Xavier interessanter wird, wirklich Spannung erzeugen kann. Erst gegen Ende beginnt das Buch etwas spannender zu werden und leitet so auf den zweiten Band hin, auch wenn ich irgendwie noch nicht so richtig weiß, wie sie die Geschichte genau fortsetzen wollen.

Ein eher etwas schwächerer Reihenauftakt, der mir etwas zu langatmig war und für den ich daher beim Lesen doch länger brauchte, als gewöhnlich, da mich das Buch einfach nicht so richtig fesseln konnte.


Fazit


Ich hatte mir deutlich mehr von diesem ersten Band der Trilogie erwartet, jedoch war es letztendlich ein wenig langatmig und wenig spannend.

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