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Montag, 14. November 2016

Rezension ~ Ich. Bin. So. Glücklich.

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Ich. Bin. So. Glücklich.
Autor: Jessica Knoll
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Ink
Ersterscheinung: 5. November 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863960866
ISBN-13: 978-3863960865
Originaltitel: Luckiest Girl Alive
Genre: Thriller



Über die Autorin

Die US-Amerikanerin Jessica Knoll war Redakteurin bei der Cosmopolitan und arbeitet jetzt aber bei dem Frauenmagazin Self. Aufgewachsen ist sie in Philadelphia, lebt heuter aber mit ihrem Mann in New York. "Ich.bin.so.glücklich" erschien im Herbst 2015 bei LYX.


Inhaltsangabe/Klappentext

Ani FaNelli lebt das perfekte Leben: Sie hat einen glamourösen Job beim angesehensten Modemagazin der USA, wohnt in einem hippen Penthouse in Uptown New York, trägt die neueste Designerkleidung und wird schon sehr bald ihrem adeligen Verlobten auf einer sündhaft teuren Hochzeitsfeier das Jawort geben. Ani FaNelli ist so glücklich. Doch Ani FaNelli hat auch ein Geheimnis, das sie seit ihrer Jugend verfolgt. Ein dunkles, brutales Geheimnis, das sie nun eingeholt hat und droht, ihr Bilderbuchleben für immer zu zerstören …


Rezension/Meinung

Was ich bis zum Ende dieses Buches nicht verstanden habe: Warum wird der Name der Protagonistin immer als TifAni FaNelli geschrieben?! Ich habe zwar beim Lesen einige Theorien zu diesem Thema entwickelt, bin aber nicht wirklich dahinter gekommen und muss auch gestehen, dass es mich ehrlich ein wenig gestört hat. Durch ihre Lebensgeschichte hindurch hat sie zwar so einige Spitznamen und es gibt auch immer mal wieder Stellen, an denen dort plötzlich Tifani steht oder Fanelli, was das Ganze auch nicht wirklich logischer und übersichtlicher macht, aber das ist nicht der einzige Aspekt, der mich an diesem Buch ein wenig gestört hat.

Neben diesem seltsamen Vorgehen rund um den Namen der Protagonistin ist diese auch noch eine Person, die mir irre unsympathisch ist. Dieser Wunsch unbedingt zur High Society zu gehören und was sie dann dafür so macht, ist einfach nur aberwitzig. Allen voran die Tatsache, dass sie Wochen vor ihrer Hochzeit das Essen fast einstellt, da sie unbedingt eine Hochzeitsfigur haben will, die für sie impliziert, dass sie Size Zero haben muss und vom Gesicht her aussieht, wie ein wandelndes Skelett. Ganz gruselig. Dann noch ihre allemein sehr seltsame Art, bei der ich sowohl in ihrer Gegenwart, als auch bei den Geschichten aus ihrer Vergangenheit oftmals nur gedacht habe, wie man so doof sein kann oder ähnliches. Sie konnte mir irgendwie nicht sympathisch werden.

Die Handlung selbst ist zunächst ehrlich einfach nur langweilig und zieht sich endlos. So richtig klar, worauf alles hinauslaufen soll, ist mir lange nicht und auch die eher schrecklicheren Sachen, die TifAni so passieren, werden von ihr fast schon lapidar abgehandelt, als sei eigentlich nichts gewesen, denn ihr einziges Ziel ist von jeher nur zu den 'coolen' Leuten zu gehören. Sehr oberflächlich, wie ich finde und keine herausragende Eigenschaft dieser Protagonistin. Gegen Ende wird das Buch dann doch glatt nochmal etwas interessant und mit einem Anteil der Geschichte hatte ich so auch definitiv nicht gerechnet. Nachdem dann dieser Teil jedoch erzählt wurde, flacht der Handlungsbogen so schnell ab, als sei das bisschen Luft, was noch in der Story steckte, schlagartig verpufft.

Alles in allem ein sehr interessantes Thema, das einfach sehr seltsam aufgeabut wurde. Man kann es lesen, kann es aber genau so gut einfach lassen.


Fazit


Eigentlich interessanter Gedanke hinter der Geschichte, aber eine sehr langatmige Umsetzung mit einer ganz seltsamen Protagonistin, bei der ich den Namen bis jetzt nicht verstanden habe.

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