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Donnerstag, 24. November 2016

Rezension ~ Ins Gras gebissen

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Ins Gras Gebissen
Autor: Auerbach & Keller
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 12. Juli 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548610900
ISBN-13: 978-3548610900
Genre: Krimi / Humor
Reihe: Pippa Bolle
Band: IV
 

Über die Autorinnen

Frau Auerbach lebt und arbeitet als freie Autorin im Rheingau. Sie schreibt Krimis, Kurzgeschichten und Drehbücher. Sie liebt einsame Inseln aller Längen- und Breitengrade, auf denen und über die sie schreibt. Ihre lebenslange Passion gilt Shakespeare und einem guten Glas Single Malt Whisky.

Frau Keller ist seit 2005 freie Schriftstellerin, nachdem sie u.a. als Köchin gearbeitet, Veranstaltungen organisiert, internationale Pressearbeit gemacht und Schauspieler betreut hat - natürlich nacheinander. Nach vielen Jahren im Ruhrgebiet ist sie zu ihren familiären Wurzeln zurückgekehrt und lebt jetzt an der Nordseeküste.

Mit den Wohlfühl-Krimis um die Haushüterin und unfreiwillige Ermittlerin Pippa Bolle aus Berlin bereichert das Autorinnenduo Auerbach & Keller (alias Ute Mügge-Lauterbach und Brenda Stumpf) die Leselandschaft um die erste deutsche Cosy-Krimi-Reihe. Humorvoll, sympathisch und skurril statt Strömen von Blut - und trotzdem spannend von der ersten bis zur letzten Seite.


Inhaltsangabe/Klappentext

Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten …

Ein großzügiger Scheck lockt Pippa zu einem Auftrag als professionelle Haushüterin in die beschauliche Altmark. Christabel Gerstenknecht, die fast hundertjährige Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur, will nicht allein sein und hat Pippa für zwei Wochen als Gesellschafterin engagiert. Der Traum vom leicht verdienten Geld ist schnell ausgeträumt: Das tägliche Arbeitspensum der rüstigen alten Dame, ein mysteriöser Spökenkieker, seltsame Todesfälle, ein Kommissar, der Pippas Hilfe benötigt, sowie Störche und Gartenzwerge auf Wanderschaft halten die Haushüterin rund um die Uhr auf Trab.


Rezension/Meinung

Ich bin ja allgemein ein kleiner Krimifan und liebe sowohl die ernsten Ableger dieses Genres, als auch immer wieder mal gern einen eher humoristischen. Die Krimis rund um Pippa Bolle zählen eher in die zweite Kategorie und haben meist auch einen etwas ruhigeren Anklang, so dass es nicht unbedingt besonders blutig wird oder viele Leichen gibt, sondern eher der Kniff darin liegt herauszufinden, welche Motive hinter der Tat stecken und wer der doch eher etwas skurrileren Charaktere wohl der Täter sein könnte.

Wie immer startet für Pippa der Fall dadurch, dass sie aufgrund ihrer Zweitbetätigung des "Homesittings", neben ihrer eigentlichen Übersetzertätigkeit, an einen ihr unbekannten Ort kommt. In diesem Band einmal ganz ungewohnt, nicht, um ein Haus in Abwesenheit des Bewohners zu bewachen und bewohnen, sondern eher um die Haushälterin und Gesellschafterin zu ersetzen und der schon eher etwas betagten Bewohnerin und Leiterin der ortsansässigen Gartenzwermanufaktur, Christabel Gerstenknecht, Gesellschaft zu leisten und zur Hand zu gehen.

Dabei handelt es sich bei Christabel Gerstenknecht nicht gerade um eine hilflose alte Dame und die Bewohner des kleinen Örtchens sind auch mit allen Wassern gewaschen. Vor allen Dingen ist es in diesem Band sehr amüsant, dass Pippa gerade so auftaucht, dass sie zunächst vom örtlichen Kommissar für eine neue Mitarbeiterin gehalten und in die Ermittlungen eingebunden wird, denn wo Pippa auftaucht, gibt es irgendwie immer ein Verbrechen.

Allein durch Pippas symnpathische Art und die vielen netten, verrückten und auch teils merklich hinterlistigen Leute, die in diesem Band auftauchen und die teilweise sehr ungewöhnlichen Todesarten, denn in diesem Band gibt es mal mehr als einen Toten, machen das Buch einfach wieder nur klasse. Zumal man durchaus etwas räteseln kann, wer wohl hinter den Taten steckt und wo das Motiv verborgen liegt. Ich mag es auch, dass in fast jedem Band ein oder mehrere Charaktere eines der anderen Bücher um Pippa wieder auftauchen, denn es hat schon etwas besonderes die bekannten Charaktere zu treffen und kenn man die anderen Teile nicht, schadet das aber definitiv nicht.

Wieder mal ein richtig gelungener Pippa Bolle, der mit dem gewohnten Witz, einem nicht ganz unkniffligen Fall und einer gelungenen bunten Mischung an Charakteren aufwarten kann.


Fazit


Ein sehr gelungener Krimi rund um Pippa Bolle, mit skurrilen Charakteren, skurrilen Todesfällen und viel Humor.

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