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Montag, 21. November 2016

Rezension ~ Little Dog und ich

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Little Dog und ich
Autor: Ann Garvin
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 14. Dezember 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345335852X
ISBN-13: 978-3453358522
Originaltitel: The Dog Year
Genre: Belletristik



Über die Autorin

Ann Garvin arbeitete als Krankenpflegerin, während sie ihre Doktorarbeit in Psychologie schrieb. Heute ist sie Professorin für Gesundheit und Ernährung an der Universität von Wisconsin und gibt Kurse für kreatives Schreiben. »Little Dog und ich« ist ihr erster Roman im Diana Verlag. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Zugelaufen und nie mehr losgelassen Dr. Lucy Peterman ist eine geachtete Chirurgin, die ihre Patienten mit Mitgefühl und Leidenschaft durch schwerste Krankheiten begleitet. Doch das war vor dem Unfall. Bevor ihr Ehemann und ihr ungeborenes Kind von ihr gerissen wurden. In einem Teufelskreis aus Trauer und Wut gefangen, zieht Lucy sich immer weiter zurück. Bis ihr eine fremde Hündin im Park zuläuft. An Little Dogs Seite beginnt Lucy, sich ihren Ängsten zu stellen, öffnet zaghaft ihr Herz für neue Beziehungen – und vielleicht sogar für die Liebe …


Rezension/Meinung

Ein bisschen schade, denn dort haben mich Klappentext und Titel dieses Buches einfach fehl geleitet, Little Dog spielt keine so große Rolle in diesem Buch, wie ich es mir erhofft hatte. Little Dog ist zwar vielleicht der Charakter, der den Anstoß gibt, dass die Dinge langsam in Bewegung kommen, aber doch hätte ich mir sehr gern noch ein bisschen mehr Rolle von diesem kleinen Hund gewünscht.

Letztendlich muss man aber trotzdem zugeben, Hunde spiele eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Buch, von daher hat man wenigstens nicht kaum etwas von den Hunden und mit den Hunden. Ansonsten muss ich sagen, ist es eher eine Mischung aus Liebesgeschichte und viel, was einem aufzeigt, was im Leben wirklich wichtig ist, wie man lernen kann mit seinen Problemen umzugehen, wie auch immer diese gelagert sind.

Lucy als Protagonistin war mir nicht immer sympathisch, konnte meine Sympathie aber im Verlauf der Geschichte langsam gewinnen, denn je weiter das Buch voran schreitet, desto merh verändert sie sich. In meinen Augen auch zum positiven hin. Am Anfang ist sie zu sehr in ihrer eigenen Welt, suhlt sich regelrecht darin, wie schlecht das Leben zu ihr ist, in der Situation, in die sie garaten ist. Letztendlich tauchen in diesem Buch noch so einige weitere Charaktere auf bei denen es bei manchen so war, dass ich zwischendrin ehrlich dachte, huch, was ist das denn nun für einer, aber bei dem Thema auch kein Wunder. Das Kernthema dieses Romans ist eindeutig die Trauerbewältigung, zu der Lucy geht, die Therapie, die sie miterlebt und die anderen Menschen, mit ihren Problemen, denen sie dort begegnet. Schön finde ich, dass man sofort erkennt, dass Tiere sehr wichtig für den Menschen sein können, ihm auch vor allen Dingen psychisch sehr stark helfen, wenn er es denn zulässt.

Allgemein ein sehr angenehmes Buch, das ein wenig Tiefgang hat, sogar mehr, als ich zunächst erwartet hätte und dann auch noch das Herz erwärmen kann. Ich hätte mir zwar ehrlich eine doch durchaus andere Geschichte vorgestellt, als ich das Buch zur Hand genommen habe, aber ich habe sie trotzdem sehr gern gelesen.


Fazit

Ein bisschen zu wenig Hund, wenn man das erwartet, was Klappentext und Cover suggerieren, aber trotzdem ein schönes Buch, wenn man denn irgendwann mit Lucy warm geworden ist.

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