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Donnerstag, 22. Dezember 2016

Rezension ~ Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Allgemeine Informationen zum Roman

Title: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger
Autor: Bernhard Hennen
Broschiert: 848 Seiten
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 26. Januar 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270010
ISBN-13: 978-3453270015
Genre: Fantasy
Reihe: Drachenelfen
Band: IV


Über den Autor

Bevor Bernhard Hennen sich ganz dem Schreiben von historischen Romanen und Fantasy widmete, bereitste er den Orient und Mittelamerika. Seine Elfen Romane stürmten sofort die spitzen der Charts und er zählt zu der Spitze der deutschen Fantasyautoren. Seine Fachkenntnis zu den historischen Themen stammen aus von seinem Fachwissen als Archäologe, Historiker und Germanist. Er studierte an der Uni Köln. Sein erstes Buch schrieb er gemeinsam mit Wolfgang Hohlbein. Für das fantasy Rollenspiel "Das schwarze Auge" verfasste er mehrere Storymodule. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebt er seit 2000 wieder in seiner Geburtsstadt Krefeld.


Inhaltsangabe/Klappentext

Die heißersehnte Fortsetzung der Drachenelfen-Saga!


Im Feuer von Selinunt hat Nandalee ihren Geliebten und damit den Glauben an ihre Herren verloren. Während sich Elfen und Menschen zum ersten Mal in offener Schlacht am eisigen Himmel von Nangog begegnen, will sie nie wieder ihr Schwert für die Himmelsschlangen erheben. Doch dann mehren sich unheimliche Vorzeichen um die Geburt ihrer Kinder, und Nandalee muss begreifen, dass eine Drachenelfe niemals vor ihrer Vergangenheit fliehen kann.


Rezension/Meinung

Mittlerweile schon der vierte Band der Drachenelfen-Saga und es wird immer spannender. Nandalee, bisher immer einer der wichtigsten Charaktere in dieser Reihe spielt in diesem vierten Teil nun eher eine untergeordnete Rolle, muss sie genau wie ich als Leser, erstmal den Tod Gonvalons im letzten Band verkraften. Ich frage mich ja häufig, warum Bernahrd Hennen mir immer meine Lieblingscharakter kurz vor dem Ende entreißt. Dadurch erhalten aber einige andere Charaktere eine deutlich größere Rolle und das macht diesen Band, zusätzlich zu allem anderen noch interessanter.

Ich bin froh, dass die Rolle Volodis immer größer zu werden scheint, denn dieser Charakter ist mir enorm ans Herz gewachsen. Irgendwie mag ich seine so klar Art, denn mit Volodi hat man einfach einen Charakter vor sich, der genau das sagt und tut, was er denkt, nicht an Intrigen und anderen Dingen interessiert ist. Von daher finde ich es richtig spannend seinen Teil der Geschichte zu erfahren, auch wenn man sich um ihn doch auch immer wieder Sorgen machen muss. Artax, bzw. Aaron wird mir auch immer sympathischer, denn ganz zu Beginn der Reihe fand ich die Erzählungen rund um die Menschen nicht ganz so toll, hatte ich mir doch mehr von den Elfen erwartet, aber gerade, wie er Kriege füht, mit Verlusten umgeht etc. ist einfach interessant. Ebenso seine Beziehung zu Shaya. Vor allem auch bei den Zwergen tut sich so richtig viel. Gerade die Passagen rund um Galar, Nyr und Hornbori werden auch immer spannender und ich bin gespannt, was noch alles passieren wird, da sie ja gleichzeitig für Albenmark unter der Führung der Drachen kämpfen, aber ihren Kampf gegen die Drachen, trotzdem nicht aufgeben wollen. Hornbori ist dabei einer der Charaktere, der mich am meisten zum Schmunzeln bringt, denn der Kerl hat einfach so viel Schwein, obwohl er, wie Galar immer so schön sagt, wirklich ein 'Schisser' ist.

Insbesondere spannend, ist in diesem Teil zum einen die Entdeckung des Verstecks von Tarkon, dem Wolkenschiffpiraten, der eine eigene Kolonie, irgendwo versteckt in Nangog gegründet hat, auch wenn man über diese noch nicht so viel erfährt, wie ich gerne schon gewusst hätte und die Expedition Koljas auf der Suche nach dem Traumeis. Was dort mit Kolja, dem Wolkensammler 'Wind von regenschwerem Horizont' und Nabor samt Mannschaft passiert, das ist auch einfach nur zu genial beschrieben. Spannend, phantastisch und noch vieles mehr. Und dann als zweiten Höhepunkt die Schlacht der Menschen gegen die Bewohner Albenmarks auf der Eisebene, was man noch über die Devanthar, sowie den Goldenen erfährt.

Alles in allem wieder ein in gewohnt genialer Manier geschriebener Roman von Bernhard Hennen, der einfach nur gelungen ist. Ich bin so gespannt, wie sich am Ende alles auflösen wird. Vor allem, da man durch die anderen Elfen-Bände ja grob erahnen kann, was mit den Drachen und meisten Devanthar geschehen muss. Ich hoffe nur, dass im letzten Band nicht alle meine Lieblinge unter den Charakteren das zeitliche segnen.


Fazit

 

Ein genialer vierter Teil, der einfach Lust auf mehr macht und bei mir die Neugier weckt, was bloß noch alles im letzten Teil der Saga geschehen wird.

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