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Dienstag, 6. Dezember 2016

Rezension ~ Ich bin der Schmerz

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Ich bin der Schmerz
Autor: Ethan Cross
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)
Ersterscheinung: 12. November 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404172582
ISBN-13: 978-3404172580
Genre: Thriller
Reihe: Sheperd
Band: III


Über den Autor

Ethan Cross ist das Pseudonyms des amerikanischen Thriller Autors Aaron Brown. Bereits zu Schulzeiten wollte er Schriftsteller werden und verfasste sogar ein Drehbuch. Es gelang ihm nicht in der Filmindustrie Fuß zu fassen. Stattdessen lebte er den Traum eines jeden Musikers und arbeitete als Sänger und Gitarrist. Doch das Schreiben blieb Bestandteil seines Lebens. 2011 veröffentlichte Cross schließlich seinen Debütthriller "The Shepherd", der in Deutschland unter dem Titel "Ich bin die Nacht" zwei Jahre später erschien. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt er in Illinois, Amerika.


Inhaltsangabe/Klappentext

Die Medien nennen ihn den "Anstifter", und das Spiel, das er spielt, ist besonders perfide: Zuerst entführt er die Familie eines völlig unbescholtenen Mannes, bevor er diesem befiehlt, einen anderen unbescholtenen Mann zu töten. Weigert sich der Erpresste, werden seine Lieben zerstückelt. Nur die Shepherd Organization kann den Killer zur Strecke bringen. Auf der Jagd erhalten Marcus Williams und sein Team Hilfe von Marcus' Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman jr. Denn dieser weiß, wer hinter dem Anstifter steckt: sein Vater. Der, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist: dem absolut Bösen -


Rezension/Meinung

Der dritte Band rund um Marcus, Francis Ackerman und die Shepherd Organisation und mit all dem Wissen, was man aus den anderen Bänden schon mitgenommen hat, muss ich gestehen, in gewisser Weise ein interessanter Band, aber für mich eindeutig eher wieder schwächer, als sein Vorgänger.

Mir selbst gefällt einfach die Art von Marcus immer weniger. In meinen Augen verändert sich dieser Charakter mit jedem Band ein bisschen mehr zum negativen hin. Die Sympathie, die ich für ihn im ersten Band gehegt habe, geht bei mir immer weiter verloren. Dafür mag ich Francis immer lieber, der gerade durch seine spezielle Art, die er als Bösewicht hat, aber auch seine Fixierung auf Marcus sehr interessant ist. Maggie ist mir immer noch nicht viel sympathischer, aber ihre Rolle in diesem Teil ist so groß, dass man sie deutlich besser kennenlernt und auch Marcus Partner Andrew spielt eine noch größere Rolle, als im Vorgänger. Dieser Aspekt gefällt mir sehr, da ich Andrew gern mag und als Charakter mit am liebsten habe.

Bei der Handlung selbst sollte man sich nicht zu sehr vom Klappentext leiten lassen, denn dieser verspricht einem eine Handlung, die es so nicht gibt, da sie nur einen geringen Teil des Thrillers einnimmt, der noch vor der Hälfte ein doch auch sehr unerwartete Wendung nimmt, die dann die gesamte Handlung durcheinander wirft. Grundsätzlich nicht schlecht, aber eindeutig nicht das, was ich nach dem Klappentext erwartet hätte. Allgemein wird alles noch ein bisschen abgehobener, als es in den anderen Teilen schon war und das Ende sagt mir nicht so wirklich zu, wie ich gestehen muss.

Da ich weiß, dass es noch einen weiteren Teil geben wird, bin ich gespannt, ob dieser wieder besser ist, denn in diesem fehlte mir einfach etwas. Grundsätzlich war er zwar auch spannnend und interessant, aber die gesamte Geschichte rund um Francis, Marcus und Francis Vater ist mir hier zu sehr aus dem Ruder gelaufen, wie ich finde.

Ein Thriller, den ich nur dann zu lesen empfehlen würde, wenn man mindestens einen der Vorgänger kennt. Ansonsten sollte man es lieber lassen, da er dann ganz wirr wirken könnte.


Fazit


Deutlich schlechter als Band zwei, zumindest in meinen Augen und vor allen Dingen hat man nicht viel von der Handlung, die einem im Klappentext versprochen wird.

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