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Montag, 5. Dezember 2016

Rezension ~ Ich bin die Angst

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Ich bin die Angst
Autor: Ethan Cross
Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)
Ersterscheinung: 14. November 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404170784
ISBN-13: 978-3404170784
Originaltitel: The Prophet
Genre: Thriller
Reihe: Sheperd
Band: II


Über den Autor

Ethan Cross ist das Pseudonyms des amerikanischen Thriller Autors Aaron Brown. Bereits zu Schulzeiten wollte er Schriftsteller werden und verfasste sogar ein Drehbuch. Es gelang ihm nicht in der Filmindustrie Fuß zu fassen. Stattdessen lebte er den Traum eines jeden Musikers und arbeitete als Sänger und Gitarrist. Doch das Schreiben blieb Bestandteil seines Lebens. 2011 veröffentlichte Cross schließlich seinen Debütthriller "The Shepherd", der in Deutschland unter dem Titel "Ich bin die Nacht" zwei Jahre später erschien. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt er in Illinois, Amerika


Inhaltsangabe/Klappentext

Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er zwingt jedes seiner Opfer, ihm unentwegt in die Augen zu schauen. Sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absolut Bösen. Um ihn auszuschalten, ist Marcus Williams auf die Hilfe seines schlimmsten Feindes angewiesen: Francis Ackerman junior, der berüchtigste Serienkiller der Gegenwart.


Rezension/Meinung

Auch wenn ich selbst den ersten Band der Reihe zwar nicht schlecht, aber dennoch eher etwas gewöhnungsbedürftig empfunden habe, da mir dieses gesamte Konstrukt mit der Shepherd Organisation nicht so sonderlich gefällt, war ich doch irgendwie neugierig, wie es mit Marcus und Francis Ackerman junior weitergehen würde.

Grundsätzlich kann man der Reihe auf jeden Fall nicht vorwerfen, dass sie langweilig sei, denn für ausreichend Spannung und Action ist eindeutig gesorgt und diese kommt, wie auch schon im ersten Teil, eindeutig nicht zu kurz. Und auch, wenn ich die Organisation als solche immer noch nicht wirklich glaubhafter oder besser finde, mag ich wenigstens die Charakere, die in dieser Reihe mitspielen, auch wenn Maggie, nie mein Lieblingscharakter werden wird, die sie irgendwie besonders seltsam ist. Allgemein muss man in dieser Reihe wohl damit leben, dass keiner der Charaktere irgendwie eine recht simple bzw. gesunde Psyche hat, da auch alle Mitglieder der Organisation auf irgendeine Weise psychisch vorbelastet sind, was man bei Marcus auch immer wieder sehr spürt. Das gibt dem Thriller zwar noch eine weitere Ebene, die nicht zu verachten ist, aber trotzdem denke ich manchmal, dass es auch mal interessant wäre, wenn nicht immer alle so tiefgreifende Probleme hätten. Vor allem, da es dem Autor dadurch schwerer fallen könnte, diese extreme tiefe in die Persönlichkeiten hinein zu bringen. Aber naja, dieser Fakt tut der Geschichte keinen Abbruch. Besonders bei Francis, bei dem ich es am passendsten finde, dass er eine eher zerrüttete Psyche hat, mag ich seine Gedankengänge und dass er sich immer wieder einmischen muss. Obwohl einer der Bösen, gehört er zu meinen Lieblingscharakteren.

Der Fall um den Anarchisten ist auch wieder spannend und man hat so einige Möglichkeiten zum Miträtseln und Ermitteln, die wirklich Spaß machen, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass diese Ermittlung nur Mittel zum Zweck ist, um dem Leser noch mehr zu den wichtigsten Charakteren zu vermitteln.

Auf jeden Fall aber eine gute Fortsetzung und ich bin gespannt, wie der Autor die Reihe weiterführen wird.


Fazit


In meinen Augen besser als sein Vorgänger, da die Beziehung zwischen Marcus und Francis immer interessanter wird, die Shepherd Organisation gefällt mir aber immer noch nicht wirklich.

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