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Freitag, 9. Dezember 2016

Rezension ~ Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken
Autor: Jenny Milchman
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Ersterscheinung: 15. Juli 2016
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548287557
ISBN-13: 978-3548287553
Originaltitel: As Night Falls
Genre: Thriller


Über die Autorin

Bereits im Alter von zwei Jahren, während andere Kinder gerade das Sprechen in ganzen Sätzen lernen, diktierte Jenny Milchman ihrer Mutter Geschichten, die diese für sie aufschreiben musste. Mit fünf war ihr dann vollkommen klar, dass sie später einmal Schriftstellerin werden möchte. Um jedoch ein sicheres Standbein neben dem Schreiben zu haben, studierte sie Psychologie. Den Wunsch, Autorin zu werden, hegte sie jedoch weiterhin und 2013 wurde ihr Traum mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans "Cover of Snow" Realität. Mittlerweile sind weitere zwei Bücher von Jenny Milchman erschienen, die ebenfalls in das Thriller-Genre fallen.


Inhaltsangabe/Klappentext

Denk nicht, du hast alles hinter dir gelassen
 
Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer ― und wollte ihn um jeden Preis vergessen.


Rezension/Meinung

Wirkt der Thriller auf den ersten Seiten noch richtig spannend und interessant, verliert er spätestens ab dem ersten Rückblick, der in die Vergangenheit geht, für mich deutlich an Spannung. Ab diesem Punkt ist einfach zu viel schon zu durchschaubar klar, so dass viele Aspekte einfach nicht mehr die Wirkung hätten, als würde man genau so im Dunklen tappen, wie mancher der Charaktere.

Die Beziehung zwischen den Familienmitgliedern rund um Sandra, Ivy, Ben und auch und Mac ist toll beschrieben und gefällt mir auch sehr gut. Besonders die nicht ganz klare Haltung die Ivy als pubatäre Teenie-Tochter zu ihrer Mutter hat. Gerade die Probleme, die in dieser Phase entstehen und in dieser Extremsituation auch immer mal wieder zu Tage treten, weil Ivy nicht weiß, wie sie mit manchen Dingen umgehen soll, ist verdammt interessant. Auch die Einblicke in die Vergangenheit, was damals so abgelaufen ist und was vor allen Dingen der Charakter Barbara damals so für eine seltsame Gedankenwelt entwickelt hat, ist schon erhlich immer noch interessant, aber trotzdem zieht es sich, weil die Charaktere teilweise so lange brauchen.

Die Beziehung zwischen Nick und Harlan gefällt mir auch sehr gut, besonders da Harlan ein sehr interessanter Charakter ist mit seiner kindlichen, naiven Loyalität, die aus seiner sehr tumben Art resultiert. Harlan ist einer der für mich interessantesten Charaktere. Was so alles rund um die Geiselnahme von Sandra und Ivy passiert, ist in vielen Teilen ein wenig verrückt und ich habe mich manchmal erhlich gefragt, warum manches so kommen musste und auch wirklich für die Geschichte so viele Seiten benötigt wurden. Uninteressant ist sie nicht, aber ich war meist froh, wenn mal wieder ein Rückblick in die Vergangenheit zu Barbara stattfindet, da diese Handlung doch interessanter und spannender ist, als die rund um die Geiselnahme.

Zum Ende hin nimmt der Thriller noch einmal ein wenig Fahrt auf und es wird etwas spannender, auch wenn es das nicht mehr so ganz herausreißen kann, dass teilweise irgendwie gefühlt zu wenig passiert und man das mitunter interessanteste schon sehr früh erkennen kann.


Fazit


Gute Idee, aber einer der springenden Punkte, um die Spannung höher zu halten, ist zu früh klar, so dass diese einfach sehr schnell an Höhe verliert.

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