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Dienstag, 6. Dezember 2016

Rezension ~ Schwarze Federn

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Schwarze Federn
Autor: Nina Malik
Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Ersterscheinung: 25. April 2016
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764505729
ISBN-13: 978-3764505721
Genre: Thriller / Krimi



Über die Autorin

Nina Malik ist das Pseudonym einer erfolgreichen Romanautorin. Mit ihrer neuen Krimireihe um die Ermittlerin Franka Janhsen widmet sie sich einer spannenden neuen Erzählwelt rund um die Abgründe unserer Gesellschaft. Nina Malik lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland.


Inhaltsangabe/Klappentext

Auf Federn gebettet. Zum Tode verurteilt.

Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Haus wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen …


Rezension/Meinung

Mitunter am Beeindruckensten an diesem Thriller bzw. Krimi ist eindeuig gleich zu Beginn die Szene, in der Marlies Seelers, eine der Protagonistinnen die als Liesbespaar arrangierten Leichen in ihrem Wintergarten auffindet. Diese Szene ist so genial beschrieben, dass man sich diesen schrecklichen Ort verdammt gut vorstellen kann. Den Teer, die Federn und die beiden Menschen in der Mitte des Ganzen.

Insgesamt ist das Buch gut gemacht von seiner Handlung, eher etwas ruhiger im Großteil seines Verlaufs, daher für mich fast schon eher Krimi, denn Thriller, aber trotzdem gut. Manchmal zogen sich diverse Szenen ein wenig in die Länge, aber trotzdem lässt sich das Buch gut lesen. Franka Jahnsen und Simon Ackermann als Ermittler in diesem Fall sind beides interessante Charaktere, wobei bir Simon deutlich mehr zusagt, da er ein sympathischer, nicht wirklich verschrobener Charakter ist. Bei Franka wird schon wieder angedeutet, dass in ihrer Vergangenheit etwas geschehen ist und auch ihre Art ist manchmal ein wenig seltsam. Jedoch denke ich, dass zu ihren Problemen, die nicht ganz aufgedeckt werden, in einem der Folgebände sicher noch etwas kommt, da Simon sie sehr schnell durchschaut. Die beiden sind aber ein interessantes Ermittlerduo, was sich auch sehr gut ergänzt.

Der Fall selbst ist interessant, vor allem, da man Marlies nicht so richtig trauen kann mit ihrer Erkranknung, denn, wie viel hat sie wirklich mitbekommen, wie belastbar ist sie als Zeugin etc. Dann gibt es immer noch wieder Kapitel mit einem Jugendlichen namens Noah, die im ersten Augenblick etwas befremdlich wirken, bei denen aber klar ist, dass sie noch etwas mit dem Rest zu tun haben dürften. Dabei hat sich die Autorin einige interessante Ideen zurecht gelegt, welches Motiv bei diversen Charakteren dafür sorgt, dass derjenige als Täter in Betracht kommen könnte und zunächst gibt es erhlich einige Verdächtige. Für mich ging es dann zwar etwas zu schnell den Fall zu durchschauen und das Ende ist danach nicht mehr wirklich überraschend, wenn auch sehr schlüssig.

Insgesamt ein ordentliches Debüt, das ein paar kleine Aspekte aufweist, die für mich etwas verbesserungswürdig sind, wie teilweise die leichten Längen in der Geschichte, aber ansonsten durchaus gelungen ist und bei dem ich schon neugierig auf den nächsten Band bin, allein, um herauszufinden, was es mit Frankas Problemen genau auf sich hat.


Fazit


Gelungenes Debüt mit leichten Schwächen, das mich aber neugierig auf eine Fortsetzung der Reihe um die beiden Komissare gemacht hat.

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