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Montag, 15. Februar 2016

Rezension ~ Asche und Phönix

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: 27. November 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551582912
ISBN-13: 978-3551582911
Empfohlenes Lesealter: Ab 14 Jahren
Genre: Jugendbuch / Fantasy


Über den Autor

Kai Meyer, 1969 in Lübeck geboren, ist als Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor tätig. Er gilt als ein Vertreter des magischen Realismus – in seinen Büchern verbinden sich historische Ereignisse und Personen mit Elementen aus dem Bereich der Sagen und Mythen. Nach seinem Abitur studierte er einige Semester Film, Theater und Philosophie, bevor er ein Volontariat bei einer Tageszeitung begann. Nach einigen Jahren als Journalist und Filmkritiker beschloss Meyer 1995, zukünftig als freier Autor tätig zu sein. Bereits 1993 hatte er mit „Der Kreuzworträtsel-Mörder“ seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht, der auf einem Fall aus der ehemaligen DDR basierte. Ein Jahr später ließ er „Schweigenetz“ folgen. Mit „Geisterseher“, welches 1995 erschien, gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller. In den folgenden Jahren schrieb Meyer zahlreiche Romane, viele davon bilden ganze Serien. Beispiele hierfür sind etwa die „Doktor Faustus“-Triologie, „Die Nibelungen“, „Die Sieben Siegel“ sowie die Trilogien „Merle und die fließende Königin“, „Die Wellenläufer“, „Wolkenvolk“ und „Sturmkönige“. Zudem schrieb Kai Meyer Drehbücher und war als Co-Autor an der Kreation eines Fantasy-Rollenspiels beteiligt. Bis zum heutigen Tage hat Kai Meyer rund 50 Bücher veröffentlicht, welche in fast 30 Sprachen übersetzt wurden. Die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt mehrere Millionen Exemplare. Im März 2012 erschien der dritte Band der Alchimistin-Saga, "Die Gebannte". Hintergrund: Einige Jahre nach "Die Alchimistin" und "Die Unsterbliche" beschlossen Kai Meyer und sein Verlag (Heyne), die beiden Bände neu aufzulegen. Dafür überarbeitete Kai Meyer die Werke und bekam dabei Lust auf einen dritten Band.
 

Inhaltsangabe/Klappentext

Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den "Glamour"-Filmen. Sie ist eine "Unsichtbare", nirgends zu Hause, immer im Verborgenen. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite beim Diebstahl und nutzt die Chance, um mit ihr vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Ihre gemeinsame Reise führt sie durch Frankreich bis an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.


Rezension/Meinung

Ich habe mir dieses Buch von Kai Meyer gekauft, da ich von ihm als Autor schon so viel Gutes gehört hatte und mich das Buch vom Titel, Cover und Klappentext irgendwie angesprochen hat. Letzendlich muss ich jedoch sagen, verglich mit »Die Seiten der Welt« gefällt mir dieser Einzelband nicht so gut, obwohl es jetzt nichts damit zu tun hat, dass es sich um einen Einzelband handelt. Viel mehr ist es wohl die Tatsache, dass ich doch eine etwas andere Geschichte, als diese erwartet hatte.

Es ist überraschend, wie schnell es in diesem Buch sehr brutal wird und das fast schon aus dem Nichts heraus. Man merkt zwar durchaus, dass es einige Dinge gibt, die nicht ganz so sind, wie man sie vermutet, aber der Sprung von einer eher thrillerartigen Stimmung in etwas, bei dem man deutlich die phantastischen Elemente bemerkten muss, geht verdammt schnell und man rechnet noch nicht unbedingt damit, auch wenn Parkers Beschreibung seiner "Aufpasserin" deutlich so wirken, als würde sie kein normaler Mensch sein können, auch wenn man das lange nicht klar erkennen kann, bis sie dnan wirklich mal auftaucht. Dazu kommt, dass Ash und Parker sich vielleicht ein bisschen zu schnell zu gern haben, was für mich nie ganz glaubwürdig ist, denn ehrlich, alles unter einer Woche und sie sind schon so überzeugt, dass sie sich vielleicht lieben oder ähnliches. Nein, das ist zu schnell, auch wenn alles in diesem Buch sehr schnell geht und die Verletzungen und was mit so einigen Charakteren angestellt wird, deutlich über das hinaus gehen, was ich von einem Jugendbuch je erwartet hätte. Teils ist es vielleicht auch ein bisschen zu viel des Guten, aber das ist sicherlich auch sehr Geschmackssache.

Ich muss jedoch sagen, dass ich Ash irgendwie ganz gerne mag, vor allem auch ihren Einstand im Buch, wie sie ist und vorgestellt wird, ebenso, wie einige weitere Charaktere, die eher Nebencharkater sind, mir aber irre sympathisch sind, wie Parkers einer Schauspielkollege. Bei anderen Dingen, wie dem "Bösen" in diesem Buch, kam mir dieser gar nicht so grausam vor und vor allem die Lösung, um ihn letzendlich zu besiegen, lag schon fast auf der Hand.

Das Buch kann man auf jeden Fall gut lesen, es macht auch Spaß, aber ich denke, dass es eher nicht unbeding zu den besseren Werken des Autors zählt.


Fazit


Rezension ~ Flieh in die dunkle Nacht

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Flieh in die dunkle Nacht
Autor: Mary Higgins Clark
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Ersterscheinung: 12. Dezember 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453408950
ISBN-13: 978-3453408951
Originaltitel: The Shadow of Your Smile
Genre: Thriller


Über die Autorin

Mary Higgins Clark, 1927 in New York geboren, gehört zu den weltweit erfolgreichsten Thrillerautorinnen. Regelmäßig führt sie mit ihren Büchern internationale Bestsellerlisten an. Als Tochter irischer Einwanderer geboren, verlor sie bereits im Alter von zehn Jahren ihren Vater. Sie absolvierte die Highschool und arbeitete nach einer Ausbildung zur Sekretärin in einer Werbeagentur. Später wurde sie Stewardess bei einer amerikanischen Fluglinie. Nach ihrer Heirat 1949 begann sie mit dem Schreiben, war aber zunächst erfolglos. Erst 1956 wurde ihre erste Kurzgeschichte in einer Zeitschrift veröffentlicht. Bereits 1964 wurde Mary Higgins Clark Witwe und musste sich fortan allein um ihre fünf Kinder kümmern. Ihr erster Roman, der 1969 erschien, verkaufte sich nicht gut. Trotz allem gab sie das Schreiben nicht auf und fand 1975 einen Verlag für ihren neuen Roman „Wintersturm“. Das Buch wurde ein Bestseller und ihr Durchbruch als Schriftstellerin. Der Nachfolgeroman „Gnadenfrist“, der 1977 erschien, war noch erfolgreicher als „Wintersturm“ und bescherte der Autorin einen Verdienst von 1,5 Millionen Dollar. Seit diesem Zeitpunkt gehört Mary Higgins Clark zu den Stars ihres Genres und veröffentlichte bis zum heutigen Zeitpunkt über 25 Kriminalromane. Mary Higgins Clark besuchte zwischen 1974 und 1979 die Fordham University in New York und machte einen Abschluss in Philosophie. 1987 war sie Präsidentin der „Mysery Writers of America“ und wurde im Jahre 2000 mit deren „Grand Master Award“ für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Inzwischen exisiert auch ein anch ihr benannter Literaturpreis, der „Mary Higgins Clark Award“. 1996 heiratete sie im Alter von 69 Jahren John J. Conheeney. Ihre Tochter Carol Higgins Clark und auch ihre Schwiegertochter Mary Jane Clark sind ebenfalls Schriftstellerinnen.


Inhaltsangabe/Klappentext

Wähle das Schweigen – oder den Tod

Die 82-jährige Olivia Morrow steht vor einer schicksalhaften Entscheidung: Soll sie ihren Schwur brechen und das dunkle Geheimnis ihrer Cousine lüften? Sie könnte so ihrer Enkelin ein ganz neues Leben in Reichtum verschaffen. Oder aber, was sie nicht weiß: den Tod
bringen ...


Rezension/Meinung

Ich kannte den Namen "Mary Higgins Clark" schon länger als Thriller-Autorin, hatte aber bisher noch kein Buch von ihr gelesen. Von daher war dieses hier mein Debüt mit dieser Autorin und ich muss ehrlich sagen, das Buch war interessant, teils auch spannend, aber für einen Thriller doch recht gemäßigt, auch wenn es verwirrende Augenblicke gibt, Tote etc. aber trotzdem war es kein sehr enormer Thrill, den ich durch dieses Buch erlebt habe.

Dabei war ich selbst sehr überrascht, dass Olivia, die im Klappentext angesprochen wird und mir sofort sympathisch war, leider doch keine so große Rolle hat, wie ich zunächst vermutete. Eigentlich schade, aber so, wie sie in die Geschichte eingebaut wird, passt es auch einfach super. Ich bin allgemein ein wenig überrascht, wie viele verschiedene Perspektiven dieser Thriller aufweist und unter anderem auch, wie früh er mit manchen Dingen rausrückt, die ich gern etwas später erst gewusst hätte und durch ihre Enthüllung die Art der Spannung deutlich verlagern. Weg von der Frage, wer wirklich dahinter steckt, als viel mehr dem Motiv und vor allen Dingen der Tatsache, wie die Betroffenen es herausfinden werden, wer wirklich hinter den Dingen steckt, was ihnen alles passieren wird, weil sie vielleicht auch manchmal den falschen Leuten vertrauen etc.

Monica, die sich letztendlich als der eigentliche Hauptcharakter dieses Thrillers entpuppte, ist mir aber ebenso sympathisch wie Olivia, unter anderem auch, da sie bei vielen ihrer Ansichten, der Art, wie sie denkt, einfach so war, dass ich es nachempfinden kann. Auch, wenn sie manchmal ein wenig überreagiert, vor allen Dingen ihrem sehr netten Kollegen gegenüber, bei dem sie sich vielleicht einfach gleich hätte etwas mehr trauen sollen, denn da konnte ich sie häufig nicht ganz verstehen.

Auch wenn man einiges sehr früh weiß, bleibt der Thriller durch die vielen Perspektiven, Charaktere und Geschehnisse auf jeden Fall spannend und ich kann sagen, dass es sich durchaus gelohnt hat ihn zu lesen, auch wenn es sicher noch bessere Thriller gibt.


Fazit

Donnerstag, 4. Februar 2016

Rezension ~ Game

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Game
Autor: Anders de la Motte
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Ersterscheinung: 12. September 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345340856X
ISBN-13: 978-3453408562
Originaltitel: Geim
Genre: Thriller

 

Über den Autor

Anders de la Motte, Jahrgang 1971, arbeitete mehrere Jahre als Polizist in Stockholm, bevor er 2001 in die Security-Branche wechselte. Heute ist er als Sicherheitschef für die europäische Niederlassung eines internationalen Technologie-Unternehmens tätig. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von Malmö. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Spiel um dein Leben! Als Henrik Pettersson, kurz HP genannt, noch leicht benommen von der letzten durchzechten Nacht, im Zug nach Stockholm ein Handy findet, steckt er es kurzerhand ein und überlegt, es zu Geld zu machen. Doch plötzlich erscheinen folgende Worte auf dem Display: WANNA PLAY A GAME? HP zögert, drückt dann aber auf YES. Und damit beginnt das Spiel und der allergrößte Nervenkitzel, den er je erlebt hat – bis es irgendwann um sein eigenes Leben geht.


Rezension/Meinung

Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem mir der Protagonist bzw. einer der Protagonisten so unsympathisch war, wie HP aus »Game«. Trotzdem macht dieses Gefühl das Lesen dieses Buches nicht wirklich zur Qual, ich hatte nur häufig das Bedürfnis diesem Charakter ein wenig Hirn geben zu wollen, da er scheinbar so wenig Nachdenkt, keinerlei richtige Moral hat, dass es einem schon beim Lesen weh tut.

In vielen Situationen war es mir ehrlich unbegreiflich, dass HP an den Aufgaben des Spiels wirklich so viel Spaß hat bzw. wirklich auch manches Mal die Folgen so gar nicht bedenkt. Vor allen Dingen, als die Aufgaben nicht mehr nur illegal sind, sondern dazu führen, dass andere Personen auch in Gefahr gebracht werden. Selbst nämlich, als ihm bewusst wird, was das Spiel eigentlich von ihm verlangt hat, kommt dies bei HP scheinbar nicht richtig an, denn er will eigentlich unbedingt immer weiter machen.

Die Idee des titelgebenden Spiels jedoch, muss ich schon sagen, finde ich irgendwie ziemlich genial. Vor allem, da es so simpel wirkt, mit den Aufgabenstellungen in der realen Welt, die man per Nachricht auf sein Telefon bekommt und dann erfüllen muss, wenn man aber darüber nachdenkt, einem klar wird, wie viel da eigentlich doch dahinter stecken muss. Vor allem ist es einfach auch irre spannend mitzuverfolgen, wie das Spiel aufgebaut ist, was das Motiv hinter dem Spiel ist und wie HP dort immer mehr hineingezogen wird.

Neben seiner restlichen Art, muss ich auch gestehen, stört es mich an HP enorm, dass er ständig irgendwelche, teils seltsame englische Einwürfe beim Sprechen und in seinen Gedanken macht, die ich ganz gruselig finde. Das zu lesen, hat mich irgendwie einfach genervt. Vielleicht, weil ich es eh nicht besonders mag, wenn die Leute so ein extremes Sprachenmischmasch veranstalten. Jedoch bekommen so die von HP erzählten Abschnitte eine sehr persönliche Note, die einen diesen Charakter ein wenig besser verstehen lässt. Ebenso unterscheiden sich dadurch auch HPs Abschnitte sehr von Rebeccas, da diese deutlich reifer wirkt, was aber auch zu ihrem Job als Polizistin passt.

Insgesamt ist das Buch jedoch ehrlich interessant und spannend und ganz besonders mit ein paar wenigen Aspekten zum Ende hin, hatte ich nicht gerechnet, so dass es am Ende noch eine Überraschung für mich gab, die ich nie im Leben erwartet hätte, was ich dem Buch hoch anrechnen muss, da sie zumindest nicht vollkommen abwegig ist.

Ein Thriller, den man gut lesen kann, der jedoch gewöhnungsbedürftige Charaktere aufweist, mit denen ich nicht so super klargekommen bin.


Fazit


Mittwoch, 3. Februar 2016

Rezension ~ Jagdrevier

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Jagdrevier
Autor: Helene Tursten
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: btb Verlag
Ersterscheinung: 11. Januar 2016
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442713137
ISBN-13: 978-3442713134
Originaltitel: Jaktmark
Genre: Krimi
Reihe: Embla Nyström
Band: I


Über die Autorin

Bis zu ihrem 39 Lebensjahr arbeitete Helene Tursten als Krankenschwester und Zahnärztin. Wegen einer rheumatischen Erkrankung musste sie ihren Beruf aufgeben. Seit 1993 schreibt sie Kriminalromane.


Inhaltsangabe/Klappentext

Die neue Serie der schwedischen Bestsellerautorin! In einem abgeschiedenen Wald in der Nähe von Göteborg versammelt sich alljährlich im Spätsommer eine Gruppe von Freunden zur Elchjagd. Darunter die 28-jährige Polizistin Embla Nyström, die durch ihren Onkel Nisse zur Jagd gekommen ist. Am Vorabend der Jagd lernt Embla Peter, den charismatischen Neuling der Gruppe, kennen und verliebt sich sofort in ihn. Doch dem Hochgefühl folgt die Angst, denn in den Wäldern ereignen sich seltsame Dinge. Als ein Teilnehmer tot aufgefunden wird und ein anderer spurlos verschwindet, ist Emblas Ehrgeiz geweckt. Mit Hilfe der überregionalen Einheit der Kriminalpolizei, der sie angehört, beginnt sie zu ermitteln. Wer spielt falsch? Wem kann sie noch trauen? 


Rezension/Meinung

Bisher kannte ich noch kein Buch von Helene Tursten, auch wenn mir der Name ihrer anderen Ermittlerin "Irene Huss" durchaus etwas sagt. Aus diesem Grund und da ich im Allgemeinen Krimis von skandinavischen Autoren immer sehr gern mag, war ich schon gespannt, wie sich dieser, an Seiten auch eher kürzere Krimi wohl präsentieren würde.

Was mich dann auf jeden Fall überrascht hat, war die Dauer, bis es wirklich zum Kriminalfall kam, denn nach dem Klappentext hätte ich deutlich früher erwartet, dass die Leiche bei der Jagd gefunden wird. Es war dann aber schon ungefähr die Hälfte der Seiten gelesen, als die Leiche dann endlich auftauchte und ich mich schon wunderte, wann es wohl so weit sein wird. Diese Tatsache führt natürlich auch dazu, dass sich die Spannung erst relativ spät richtig aufbau, da vorher zwar auch manche seltsame Kleinigkeit geschieht, man aber trotzdem noch keine großartige Spannungskurve hat.

Dafür erfährt man in diesem Roman so einiges über die Jagd, die Mentalität dieser Leute und vor allem auch die Charaktere selbst. Vor allem auch die Protagonistin Embla und ihren Onkel lernt man so sehr gut kennen. Ebenso wie viele andere Teilnehmer der Jagdgesellschaft. Dabei ist so mancher spezielle Charakter dabei, wie unter anderem der älteste Teilnehmer der Jagd und Jagdleiter, der einfach ein bisschen grummelig und dem Alkohol etwas zu sehr zugeneigt ist, dabei aber trotzdem etwas Sympathisches an sich hat.

Mir ging es leider nur so, dass ich schon sehr früh den Verdacht hatte, wer der Charaktere wohl der Täter sein wird und wo der Grund für seine Tat verborgen liegt. Das hat die Spannung zwar nicht zur Gänze genommen, da ich mir immer noch die Frage stellen konnte, wann und wie Embla auf diese Person schließen würde, jedoch war es mir ein bisschen zu einfach. Trotzdem hat der Krimi eine sehr geniale Atmosphäre und vor allen Dingen auch das Ende hat es durchaus in sich, denn die Überführung des Täters ist schon sehr interessant gemacht. Wobei ich auch sagen muss, dass ich das Motiv des Täters zwar logisch finde, aber sein psychischer Zustand wieder ebenso bedenklich ist, wie man es in aktuellen Krimis und Thrillern leider häufiger findet.

Ein Krimi, den man gut lesen kann, der aber nicht vor Spannung überbrodelt und der vielleicht auch einfach ein bisschen zu leicht den Täter preis gibt, aber das mag auch an mir als Leser liegen.


Fazit