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Freitag, 30. September 2016

Miauz - Ein Kater als Protagonist

 
Hallo zusammen,
 
ich habe die letzten Tage an einem Buch gelesen, dass originär schon 1993 erschienen ist, "Francis Felidae II". Unter anderem wollte ich dieses Buch so gerne lesen, da es A) ein Kriminalroman ist und es B) besonders wird, da der Ermittler ein Kater ist.

 
 
Dabei musste ich feststellen, dass das Buch so ganz anders ist, als ich es im ersten Augenblick erwartet hätte. Insgesamt hätte ich gedacht, dass es deutlich lockerer geschrieben ist, doch dem war nicht so.
 
Es hat sicher einiges damit zu tun, dass Francis, der Protagonist ein sehr spezieller Kater ist. In vielen Punkten ist er ein Freigeist, ein Philosoph und eindeutig ein kleiner Klugscheißer. Immer mal wieder bringt er Vergleiche zwischen seiner Situation, seinen Gedanken zu den Dingen und Zitaten Schopenhauer. Irgendwie hat mich das Buch dadurch fasziniert. Es war aber auch deutlich weniger kurzweilig, als ich es erwartet hatte. In viel Dingen spiegelt Francis einen Kater da, wie ich ihn mir vom Klischee her vorstelle. 
 
Francis ist heiß auf jede Katzendame und bereit für den Erhalt seiner 'Nüsschen' alles zu tun. Ein wenig verweichlicht ist er wohl auch, bedenkt man, dass er süchtig nach Dosenfutter ist und der Jagd eher nur sehr wenig abgewinnen kann. Aber genau diese kleinen Schwächen machen ihn mir auch wieder sympathisch.
 
Und obwohl Francis ein extrem Neugieriger Vertreter seiner Art ist, hat er doch eine deutliche Schwächen, bzw. eher zwei. Zum einen ist er oftmals ein ebenso großer Angsthasen, wie Klugscheißer. Zum anderen hat er einen Orientierungssinn, der so schlecht ist, dass es mich wahrlich überrascht, kenne ich doch einige Katzen, bei denen ich diesen als sehr ausgeprägt empfinde.

Spannend an Francis ist jedoch ganz eindeutig, dass er eine extrem interessante Weltsicht hat, denn er betrachtet viel sehr kritisch, vor allen Dingen die Menschen. Ihre Art, sich den Tieren gegenüber zu verhalten, wie auch der Erde im Allgemeinen. Insgesamt beginnt man sich dann doch so einige Fragen zu stellen.

Francis ist ein Charakter, den ich nie so erwartet hätte, aber er hat mich überrascht.

Was meint ihr, lieber so ein Feingeist, Klugscheißer und Angsthase als tierischen Protagonist oder einen, der eher etwas lockerer und eloquenter mit den Dingen umgeht?

Liebe Grüße,
Themis ^.^v   

Donnerstag, 29. September 2016

Kurzrezension ~ Harry Potter



Kurzrezension / Meine allgemeine Meinung zur Reihe

Normal gehört »Harry Potter« eigentlich zu den Büchern, die ich nie wirklich rezensieren wollte und bei denen ich es auch nie richtig machen werde. Das liegt bei mir daran, dass das erste Lesen dieser Reihe so lange her ist, dass ich einfach so viele Kindheitserinnerungen an das warten auf den nächsten Band, diese Geschichte im Allgemeine verknüpfe, dass ich sagen muss, mir fällt es einfach schwer da normale Rezensionen pro Band jetzt erst zu schreiben und ich will es auch einfach gar nicht wirklich.

Für mich gehört diese Reihe einfach zu meiner Kindheit und Jugend und ich liebe sie so, wie sie ist und würde wohl jeden einzelnen Band mit 5-Sternen bewerten, auch wenn ich den einen lieber mag, als den anderen und ich auch bei manchen Bänden die Autorin verflucht habe, auf Grund der Dinge, die so passieren.

Warum ich jetzt trotzdem eine kleine Meinungsäußerung zum Besten gebe, naja, wohl, weil ich bei meiner Challenge, die ich dieses Jahr mitmache noch einen wichtigen Charakter mit Q als Anfangsbuchstaben und zudem damit auch eine Rezension oder ähnliches brauche :D Und da ich mal wieder Lust hatte ein wenig mit Harry, Ron und Hermine Abentuer zu erleben, habe ich den ersten Band, in dem ja Quirrell vorkommt, gelesen und dachte 'Mensch, das passt sich ja! Jetzt muss ich zwar eine Art Rezi schreiben, aber na gut!'.

Also von daher, ich kenne und liebe diese Reihe, habe alle Bände mehrfach auf Englisch und Deutsch gelesen und möchte sie in meiner Kindheit nicht missen, bin sogar sehr froh, dass ich gerade genau im richtigen Alter war, als sie erschienen sind!